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Das ist die Zukunft #FiveThings

Diese Woche geht es bei FiveThings um Technologien der Zukunft, die ordentlich Sinn machen…

        1. Der 3D-Drucker

          3d-drucker

          Der 3D-Drucker wurde bereits 1983 von dem US-Amerikaner Chuck Hill erfunden und entwickelte sich stetig weiter.

          So funktioniert’s: Die Bänder aus Granulat werden eingeschmolzen und mittels Düse an die vom Computer programmierte Position gespritzt. So entsteht nach einigen Stunden  Druckzeit das dreidimensionale Objekt.

          Der Druckbereich beläuft sich dabei auf ein Quadrat mit 20-30cm Kantenlänge. Industriedrucker können hingegen ganze Raketenteile drucken.

          Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist beispielsweise ein Selbstporträt – in 3D. Dabei wird der Körper von einer Software gescannt, die Daten digital verarbeitet, an den Drucker gesendet, der die Informationen in eine plastische Granulat-Figur umwandelt.

          Das sind nicht die einzigen Einsatzzwecke. Anstatt der Verwendung von Granulat, könnte man beispielsweise Metalle oder Glas etc. als dreidimensionale Tinte verwenden. In Zukunft wären auch fixfertig ausgedruckte Essens-Gerichte gut vorstellbar. Schon heute existieren einige Prototypen – Guten Appetit!

          Fodini, der erste 3D Drucker für ganze Mahlzeiten.

          Die Geräte sind lange nicht mehr unbezahlbar: Einige Kickstarter Projekte zeigen kleine Innovative Home-Printer für teilweise unter 1000 Dollar.

          Es bleibt interessant, welche Rolle diese Drucker einmal einnehmen werden, dass sie eine Rolle spielen, ist aber sicher.

          Ein witziges Gadget zum Schluss: Der 3Doodler 2.0 ermöglicht die Gestaltung von 3D Objekten mit einem Stift. Dieser enthält anstatt normaler Tinte Kunststoff, der sich übereinanderschichten lässt.  Mit 119 Fr. ist das Gadget nicht allzu teuer und vielleicht einen Blick wert.

          3Doodler bei Digitec

          Hier geht’s zum Video vom 3Doodler

          Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/mkzero/

        2. Selbstfahrendes Auto

          Seit einigen Jahren hört man von den Grosseltern „Wenn du 18 bist, musst du nicht mehr Autofahren können, du sitzt nur noch auf dem Rücksitz und das Auto fährt dich! “

          Selbstfahrende Autos, das klingt immer noch sehr Futuristisch, könnte aber bald Realität werden. So bauen Apple, Google, Tesla und weitere an den Self-Driving Cars. Das Auto wäre in der Lage, selbst Funktionen anzulernen, die der Fahrer einmal vorgefahren ist. So könnte es sich an den Fahrstil des Besitzers anpassen.

          Der Amerikaner George Hotz alias Geohot zeigt wie’s funktionieren könnte: In nur 3 Monaten baute er ein selbstfahrendes Auto – Die Materialkosten lagen bei nur 1500 Dollar. Dazu aber mehr in diesem Beitrag.

          Also ein selbstfahrendes Auto ist eigentlich eine gute Sache. Oder?

          Naja, es ist halt eben Computergesteuert und kann somit Gehackt werden. Für den Notfall müssten die Entwickler einen Not-Aus Knopf einbauen. Trotzdem wird so Unfälle deutlich unwahrscheinlicher!

          Zusammen mit einem Navigationssystem und der Kommunikation mit nahen Autos wird immer der bester und sicherste Weg berechnet. Dies würde zu weniger Stau führen und Verkehrs-Hauptachsen entlasten.

          Bisher ist der Selbstfahrmodus der verfügbaren Autos nur auf Strassen mit gut sichtbaren Strassenlinien verwendbar. Aber in ein paar Jahren wird dieses Problem sicher behoben sein.

          Ob die Bequemlichkeit dem Fahrspass überwiegt ist individuell, ich kann mir doch einen grossen Nutzen im Öffentlichen Verkehr vorstellen.

          Futuristisch: Der selbstfahrende Mercedes-Benz F 015. Das Auto ist ein Elektro-Brenn Hybrid, dass in der Lage ist 1100km zu fahren.

          Weitere Informationenselbstfahrender-mercedesQuelle: https://www.flickr.com/photos/arselectronica/

        3. Solar-Strassen

          Passend zu den selbstfahrenden Elektro-Autos.

          Solarstrassen. Was stellt man sich darunter vor. Sonne? Strom? Autobahn?

          Diese kuriose Idee stammt von den Brüder Brusaw aus den USA . Sie gründeten das Start-Up Solar Roadways und erfanden Strassenbelag aus Solarzellen.

          Im genauen sind das kleine Solarpanels, die der Belastung des Strassenverkehrs perfekt Standhalten. Der Strom könnte so beispielsweise den Elektro-Autos zur Verfügung gestellt werden – Tankstellen würden damit überflüssig. Die Solarzellen produzieren eine riesige Energiemenge und haben zu alledem noch eingebaute LED’s, um Strassenschilder oder sonstiges auf die Strasse zu „beamen“.655114526_5ca0eba98f

          Cooles Konzept, wir dürfen gespannt sein 🙂

          Zur Seite des Projekt Start-Up Solar Roadways

        4. Künstliche Intelligenz (KI)

          ex-machina

          Ex Machina ©Universal Pictures

          Man kennt es aus Science Fiction Filmen – Der Roboter, Freund oder Feind des Menschen.

          Der Begriff: Als Künstliche Intelligenz bezeichnet man ein Teilgebiet der Informatik, in der man sich um die Entwicklung künstlicher gehirnähnlicher Computer befasst. So können gewisse einzelne Roboter heute schon Farben, Namen und Gegenstände lernen und später wiedererkennen. Man möchte somit die Steuerung soweit ausbauen, das ein Roboter sämtliche Arbeiten macht, sich verhält wie ein Mensch. Sogar Gefühle soll er haben, der Roboter der Zukunft.

          Einer der bekanntesten Roboter ist der von Honda entwickelte ASIMO (Advanced Step in Innovative Mobility). Dieser Roboter kann alleine gehen, mit Gefühl zugreifen, tanzen, rennen (mit 9 km/h) oder auch Fussball spielen. Es fehlt ihm aber noch die Künstliche Intelligenz, alle Bewegungen sind Algorythmisch einprogrammiert.

          Fussball spielen – man staune -, das können schon einige Roboter. Als Pendant zur Fussball WM gibt es bereits einen RoboCup, in dem sich Roboterteams aus je 4 Robotern im Fussball messen. Zudem gibt es Jährlich Weltmeisterschaften.

          Ein Video zum Spiel Deutschland – Chile 

        5. Internet of Things

          Definiton: Der Begriff Internet der Dinge (englisch Internet of Things, Kurzform: IoT) beschreibt, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das „Internet der Dinge“ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen.

          Quelle Wikipedia

          Schon heute funktioniert vieles über das Internet.

          Die Lautsprecher von Sonos stellen per WiFi eine Multi-Room Funktion zur Verfügung, Phillips Lampen lassen sich per Smartphone App ein und ausschalten sowie die Farbgebung steuern.

          Stell dir vor, du betrittst dein Haus, alle Lampen schalten sich ein, Musik spielt auf deiner Sound-Anlage und der 3D Drucker serviert dir eine warme Mahlzeit.

          Momentan noch Zukunftsmusik, doch wie lange noch?

          Apple hat mit Homekit eine Verknüpfung mit Siri in iOS integriert. Kompatible Lampen schalten beim Stichwort «Gute Nacht» aus, der Rolladen fährt per Sprachbefehl runter etc.

          Ein lustiges Beispiel zeigt Valentin Möller in seinem Video «WLAN aus der Deckenlampe – Forschung hautnah!»

Was ist für euch die Technik der Zukunft?

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