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Rhinoshield Crashguard – so wird dein Handy zum Panzer

Ich habe mir vor etwa zwei Wochen den Rhinoshield CrashGuard sowie eine Schutzfolie aus Panzerglas für mein iPhone 6s gekauft.

Da es mir sehr wichtig ist, dass mein iPhone möglichst ganz bleibt, habe ich mich auf die Suche nach der (nahezu) perfekten Handyhülle gemacht.

Auf den ersten Blick sieht der CrashGuard wie ein stinknormales Bumpercase aus, doch dem ist nicht so! In diesem Review erfahrt ihr weshalb:

Der Bumper

Aussehen/Design

Der CrashGuard ist ein unauffälliger Handybumper, keine Dekorationen. Einfach schlicht gehalten mit dem Logo von Rhinoshield auf der Seite der Hülle. Mich spricht das Design sehr an. Man merkt sofort, dass sich die Firma gut mit dem Produkt auseinandergesetzt hat.

Ich habe mir den Crashguard in Mint Green besorgt. Natürlich gibt es das Case auch in anderen Farben: Von Schwarz über Gelb bis zu Grün hat es für jeden die passende Farbe dabei.

Funktionalität

Wenn der Bumper einmal am Gerät befestigt ist, hält er bombenfest am Smartphone! Ich hatte Angst, dieser sei zu hart und könne harte Stösse nicht abdämpfen.

Eines besseren wurde ich dann vor ein paar Tagen belehrt. Als mir das Handy aus der Hand fiel, blieb mein Herz für einen kurzen Moment stehen. Beim Aufheben des Gerätes sah ich aber das Unglaubliche, nämlich nichts! Nichts, nichts und wieder nichts.

Weder das Panzerglas hatte einen Sprung, geschweige die Hülle eine Delle! Obwohl das Gerät auf die Treppe gefallen ist und danach die letzten Treppenstufen alleine gemeistert hat, konnte ich keine einzige Verletzung ausmachen. Etwas derart geniales hatte ich lange nicht mehr in den Händen. Doch wieso in Gottes Namen geht das Handy nicht kaputt?

Die Antwort liegt in der Innenseite des Bumpers, kleine, unzählige Hexagone (Bienenwaben) beschichten den Crashguard. Diese kleinen, ausgekerbten Wunder dämpfen Stösse bis zu 90% ab, die restlichen 10% übernimmt die Hülle selbst.

Die Hülle wiegt übrigens 12 Gramm, ist also sehr leicht und macht in der Praxis keinen Gewichtsunterschied.

Frage: Ist das Smartphone dadurch nun unkaputtbar?

Antwort: Nein, natürlich nicht, aber ich würde behaupten, solange man nicht mutwillig auf sein Handy einschlägt, tut die Hülle seine Sache auf jeden Fall!

Bei den Nachteilen des Produktes bin ich nur auf einen kleinen Punkt gestossen, mit dem ich mich aber zuerst abfinden musste, denn die 30-pin auf Lightning Adapter funktionieren nicht mit dem Case, der Adapter ist schlichtweg zu dick.

Der einzige Nachteil des Bumpers: Der 30 Pin Adapter passt nicht mehr.

Ich kann nun nicht mehr über den Lightning Port auf meiner Anlage Musik hören, sondern muss ein AUX Kabel benutzen. Verglichen zur Tatsache, dass mein iPhone nun aber fast nicht kaputt zu kriegen ist, kann ich diesen kleinen Negativpunkt gut wegstecken.

Preis

Den Rhinoshield Crashguard bekommt ihr auf www.rhinoshield.io für 25 Dollar.

Die Panzerglasfolie

Aussehen

Da dieser Part überflüssig ist, lassen wir ihn aus. Spass beiseite, aber was will an einem Screen Protector denn speziell aussehen?

Das Glas kommt transparent und passt perfekt auf Dein Smartphone! Mit in der Verpackung sind ausserdem Staubentferner, sogenannte kleine Klebstreifen, ein Mikrofasertuch sowie eine Art Kreditkarte, mit deren Hilfe ihr nach dem Auftragen Luftbläschen des Screen Protectors entfernen könnt. Desweiteren gibt es eine kleine Anleitung, welche euch die Schritte des Auftragens erklärt.

Auftragen

Ich empfehle euch, das Gerät vor dem Auftragen nicht nur besonders gut zu reinigen

Die Oberfläche des Smartphones sollte am besten steril sein (klar, das geht nicht, aber ihr wisst, wie ich meine…) um ein optimales Resultat zu erlangen. Das heisst: Keine Staubkörnchen oder Fettabdrücke von euren Fingern. Es ist möglich, das Glas nochmals zu entfernen, wenn es nicht perfekt sitzt, doch eigentlich solltet ihr dafür sorgen, dass alles beim ersten Versuch komplett passt.

Schliesslich müsst ihr dann 63 Stunden am Tag draufschauen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es unglaublich nervt, wenn ein Staubkörnchen unter dem Glas klebt.

Rhinoshield selbst empfiehlt, ZUERST die Folie / das Glas aufzutragen und ERST DANN den Bumper zu befestigen, da sich sonst Bumper und Glas im Weg sind.

Funktionalität

Das Glas ist so dünn wie 3 Schichten Druckerpapier, in Zahlen heisst das 0.029 cm.

Es ist besonders kratz – sowie Fingerabdruck abweisend, es sollte also nichts passieren, wenn das Smartphone und der Autoschlüssel im gleichen Beutel sind. Letzteres habe ich nie probiert, somit vertraue ich einfach mal auf die Aussage von Rhinoshield.

Preis

Den Screen Protector bekommt ihr ebenfalls bei www.rhinoshield.io für 25 Dollar.

Wenn ihr das Case und den Screen Protector zusammen kauft, bekommt ihr 5 Dollar Rabatt. 

Fazit

Der Rhinoshield CrashGuard mit dem Screen Protector ist meiner Meinung nach eine der besten, wenn nicht die beste Möglichkeit, sein Smartphone erfolgreich zu schützen.

Der Bumper hat ein schlichtes Design, welches ihn unauffällig macht. Der Preis von 45 Dollar ist zwar nicht billig, jedoch bekommt ihr ja auch was fürs Geld. Seien wir ehrlich, lieber hier 50.- SFR ausgeben, als im Apple Store 300.- SFR liegen lassen.

Meine Kaufempfehlung bei diesem Produkt liegt bei 100%!

 

Bis bald!

Bildquelle: moderntech

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